Das erste Ausbildungsjahr

Die Ausbildung zum Glaser und Fensterbauer ist ein anerkannter Ausbildungsberuf und dauert 3 Jahre. Bei uns in Überlingen findet der Unterricht im Blockunterricht statt. Während diesen Blöcken wohnst du mit deinen Klassenkameraden im Roten Haus  5 Gehminuten von der Schule entfernt.

Stundentafel Blockunterricht

  • Berufsfachliche Kompetenz & Projektkompetenz – Theorie (15 Std.)
  • Berufsfachliche Kompetenz & Projektkompetenz – Werkstatt (6 Std.)
  • Wirtschaftskompetenz (3 Std.)
  • Gemeinschaftskunde (3 Std.)
  • Deutsch (3 Std.)
  • Religion (3 Std.)
  • Wahlpflichtfächer (Computeranwendungen, CAD, CNC) (1.Std)

In den Schulblöcken im ersten Lehrjahr wirst du sowohl in den theoretischen Grundlagen als auch in den praktischen Grundfertigkeiten eines Glasers und Fensterbauers ausgebildet.

Zu den theoretischen Grundfertigkeiten gehört z. B. das Know-how rund um Holz, da ein Schwerpunkt innerhalb deiner Ausbildung auf Holzfenstern liegt. Gleichwohl gilt es Grundlagen über Kunststoffe und Aluminium, als Fenstermaterialien zu erlernen und diese mit einander zu vergleichen und zu beurteilen. Ein Fenster ohne Glasscheibe wäre kein


Fenster! Alles rund um das Herstellen, Anfertigen und Einbauen von Flachglas lernst du im ersten Lehrjahr. Ebenso wie die theoretischen technologischen Inhalte erlernst du das zeichnerische Darstellen von Fenstern in Fertigungszeichnungen, als Produktionsgrundlage. Hier wird auf die Entwicklung der Fenster ebenso eingegangen, wie auf moderne Konstruktionsmerkmale der durchgenommenen Fenster und Fensterarten. Produktbezogene Flächen- Massen- oder Mengenberechnungen werden angestellt und Grundkenntnisse der maschinellen Holzbearbeitung vermittelt. Geübt werden darüber hinaus das zügige Skizzieren von Fensterquerschnitten anhand von Textinformationen und das Erstellen einer vollständigen Fertigungszeichnung. Auch wird der Weg in das Zeichnen mit CAD geebnet und ebenso in den folgenden Lehrjahren ausgebaut.

Zu den praktischen Grundfertigkeiten zählen der Umgang mit Handwerkzeugen, welche eine Werkbank beinhaltet sowie der Umgang mit Holz bearbeitenden Handmaschinen. Die in der Theorie und Praxis vermittelten Kenntnisse werden in der Holzwerkstatt beim Fertigen verschiedener Werkstücke aus Holz und Glas umgesetzt. Praktische Versuche untermauern und ergänzen theoretisch Gelerntes – machen Inhalte sichtbar. Handwerk wird erprobt, Er-greifen hilft zu Be-greifen, Übung wird zu Erfahrung und Kenntnis.